Donald Watson, Mitbegründer der VEGAN SOCIETY und „Erfinder“ des Wortes VEGAN, über diese Namensfindung in den ersten VEGAN NEWS von 1944:

Donald Watson, Mitbegründer der VEGAN SOCIETY und „Erfinder“ des Wortes VEGAN, über diese Namensfindung in den ersten VEGAN NEWS von 1944:

Gesucht – ein Name

Wir sollten uns alle genau überlegen wie wir unsere Gruppe, unser Magazin und uns selbst überhaupt nennen wollen. „Nicht-Milchkonsumierend“ ist inzwischen umgangssprachlich generell bekannt geworden, aber so wie „nicht-lakto“ klingt es zu negativ. Außerdem beinhaltet der Begriff nicht, dass wir auch dem Gebrauch von Eiern als Lebensmitteln widersprechen. Wir benötigen einen Namen der vermittelt was wir essen, und womöglich müsste der Name den Gedanken weitertragen, dass obgleich alle tierischen Lebensmittel Tabu sind, die Natur aber eine beeindruckende Fülle bietet, von der wir wählen können. „Vegetarier“ und „Fruktarier“ werden bereits mit den Vereinen in Verbindung gebracht, die die „Früchte“ (!) von Kühen und Vögeln („Geflügel“) erlauben, daher scheint es, sollten wir eine neues und passendes Wort finden. Da die erste Ausgabe unseres Merkblattes benannt werden musste, habe ich den Titel „The Vegan News“ verwendet. Wenn wir diesen Namen annehmen sollten, dann wird unsere Ernährung bald als eine VEGANE Ernährung bekannt werden und wir werden den Rang von VEGANERN einnehmen. Vorschläge von Mitgliedern sind willkommen. Der Vorzug eines kurzen Namens ist denen von uns besonders bekannt, die, als Sekretäre vegetarischer Vereine, das Wort Vegetarier tausend man im Jahr tippen oder
schreiben müssen!

Der komplette Text: Eine Übersetzung der ersten Vegan News aus dem Jahre 1944 von Donald Watson.

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Painted Wolves Drummer Mattias über vegane Ethik und Befreiung

Wir haben Mattias, Drummer der schwedischen veganen Hardcore Metal Punk Band PAINTED WOLVES (bandcampfacebook) gefragt, was der ethische Veganismus für ihn im Kern impliziert, auch in Hinsicht auf Intersektionalität:

“’If I can do some good I want to do it. If I have a choice I want to make it. It’s my human responsibility.’ (Wenn ich etwas Gutes tun kann, dann will ich es machen. Wenn ich eine Wahl habe, dann will ich sie treffen. Das ist meine menschliche Verantwortung.)

Tolle Worte eine tollen Band, einer meiner liebsten überhaupt: EMBRACE.

Wenn wir die Möglichkeit haben, Leid und Zerstörung in dieser Welt zu minimieren, warum sollten wir es dann nicht versuchen? Wenn wir eine Wahl haben, warum sollten wir sie dann nicht treffen?

Wir würden alle an einer Welt ohne Grenzen wachsen und uns entwickeln. Bis das letzte Schloss nicht bricht, ist keiner von uns frei.“

Unser Lieblingstrack vom Painted Wolves Album S/T ist ‚Serve the Serpent‘


.
Mattias ist auch Mitglied von Anchor, Blessings und Nerve.

Ein Link zum zitierten Song.

PAINTED WOLVES neustes (12″ 6-track) Album: S/T ist dieses Jahr im Juni rausgekommen. Und ja, es ist auf Vinyl: paintedwolves.bigcartel.com!

Wir haben Eu Libre gefragt, was die Durchschlagkraft vom ethischen Veganismus ausmacht und wie intersektional orientiert sie sind

Spanien, Madrid, Veganismus, Anti-Speziesismus und intersektionaler Aktivismus:

„La búsqueda del poder es el epitafio de la honestidad.“ (Das Streben nach Macht ist das Epitaph der Ehrlichkeit) – Eu Libre

Liebe Bandmitglieder von Eu Libre: als vegane Band, was ist Euch am ethischen Veganismus das Wichtigste?

„Eu Libre hat den Veganismus immer verteidigt als eine respektvolle Art mit anderen Tiere zu leben, als Mittel im Kampf gegen ihre Ausbeutung und als Weg Menschen eine antispezisistische Sichtweise zu vermitteln. Auch bezieht sich unsere Musik auf andere Vorurteilshaltungen wie Sexismus, Rassismus, Homophobie und Weiteres. Unsere Botschaft liegt einem freiheitlichen Gedankentum nahe, wegen unserer Ansichten über Tierrechte, unserem Respekt gegenüber der Natur, und, da wir Direkt-Action-Gruppen wie die ALF und die ELF wertschätzen.“

EU LIBRE – ESPECISMO

Hablamos de dolor, libertad y sufrimiento
y no cabe distinción en que sean propios o ajenos.
Luchamos contra el mundo cuando el mundo es una trampa,
sordo a los lamentos que produce cada granja.

Nos quieren vincular con el terrorismo
quienes devoran el fruto de su sadismo.
Nuestra condición, el poder de elección
nos ha hecho alimentar nuestra compasión.

No hay línea divisoria, si es cuestión de respeto,
que sienta es lo que importa, demostrarlo nuestro reto.
Los prejuicios sucumben, la historia es testigo.
¿Por qué no habría de caer también el especismo?

Tenemos una meta, un claro objetivo,
nos mantenemos firmes, leales, unidos.
Nuestra revolución tiene un principio fijo,
vaciar todas las jaulas, poner fin al especismo.

Queremos acabar con granjas y mataderos,
con piscifactorías y con barcos pesqueros,
con zoos, con acuarios y con laboratorios
con toda explotación, con todo sufrimiento.

Todas nuestras fuerzas contra el especismo.
Luchar, empujar contra los pilares del especismo.
Todas nuestras fuerzas contra el especismo.
Pensar, actuar, dispuestos a acabar con el especismo.

Sabemos que un circo es una cárcel de animales.
La tauromaquia es la tradición de los cobardes.
Un rodeo es sumisión, inaceptable humillación.
Los correbous son protegidos, ¿es cultura de nación?

No hay excusas que abrigar: piel es crueldad,
la maldad de quien se niega a aceptar
que todo ser que siente precisa de su vida,
que todo ser que piense se opone a la injusticia.

Queremos acabar con granjas y mataderos,
con piscifactorías y con barcos pesqueros,
con zoos, con acuarios, y con laboratorios
con toda explotación, con todo sufrimiento.

„The fight is not for us. We can create that justice and we can deliver that freedom. The animals have no one but us. We will not fail them. “

All our forces joined against speciesism.
Fight, push, move, act, go on against speciesism.
All our forces joined against speciesism.
Thinking, striving, willing to end, speciesism.

Da igual lo que digan, caza es asesinato.
Nosotros no luchamos para mejorar el trato,
no queremos regular la injusticia y la miseria.
Pedimos de verdad un cambio de conciencia.

Speciesism.

Activistas no dudéis, acabemos ya con el especismo.

Vom Eu Libre album: En la línea del Frente (45,77 MB), ein Release vom März 2013.

Voces: Maggie y Eu, Letra: Eu. Traducción: Maggie, Base: 1101vs13, Arreglos: Filter DJ, Locución original: Barry Horne.

Eu Libre auf Bandcamp und tweetenderweise @EuLibre.

Vegane Bands: Wir haben Mariana Cerovečki, die Gitaristin der Brainfuckers gefragt, warum intersektionaler Veganismus so wichtig ist

Warum ist intersektionaler ethischer Veganismus ‚der Weg‘, den wir begehen sollten? Was ist Euch beim ethischen Veganismus das Wichtigste?

Wir haben Mariana Cerovečki, die Gitaristin der veganen Band Brainfuckers aus Zagreb, Kroatien, gefragt:

„Ich denke das Wichtigste ist, sich gegen alle Teilen von Unterdrückung aktiv zu machen: Veganismus, Tierrechte und Menschenrechte. Wir können nicht für eine bessere Welt kämpfen wenn wir das Leid von Menschen außer Acht lassen. Deshalb geht es in unseren Liedern sowohl um Tier- als auch Menschenrechte (Armut, Ungerechtigkeit, LGBIT-Rechte, Feminismus, usw). Wir wollen, dass Leute die Zusammenhänge verstehen und sich in allen Bewegungen engagieren, in denen man sich mit Unterdrückung und Ungerechtigkeit befasst. Was den Veganismus anbetrifft: selbstverständlich ist für uns die Freiheit der Tiere das Wichtigste, die vollständige Abschaffung (Abolition) der Tierausbeutung, leere Käfige und nichts weniger.“

Brainfuckers – The Torture

every day
brings another torture
let them stare again and again
it wont be long
until we all
face the same
reality

it wont be long
until we fade away

I can’t sleep no more
I used to dream of freedom and family
but who am I now?
another victim of reality

how does it feel
to be alive?

how does it feel
to be alive?

the terrible creatures arrive
the terrible creatures arrive
the terrible creatures arrive
to shut down another life

they say there is no meaning to my life
they say there is no meaning for my body

the terrible creatures arrive
the terrible creatures arrive
the terrible creatures arrive

and now we’re falling together in
death

I can’t sleep no more
I can’t sleep no more
I used to dream of freedom and family
but who am I now?
another victim of reality

how does it feel
to be alive?

how does it feel
to be alive?

the terrible creatures arrive
the terrible creatures arrive
the terrible creatures arrive
to shut down another life

Text: Mariana Cerovečki. Musiker_Innen: Mato Kutlić, Staša Pintarić, Mariana Cerovečki and Martina Šaravanja.

Mariana Cerovečki ist außer als vegane Musikerin auch als bildende Künstlerin aktiv mit dem Projekt Animal Rights Art. Sie leitet die anti-speziesistische Gruppe Stop Specizmu, deren Begründerin sie auch ist. Mariana tweeted auf @marianavegan.

Jasmijn de Boo: Ein Pferd ist ein Individuum – so wie eine Kuh, ein Fisch oder eine Maus …

„Ein Pferd ist ein Individuum – so wie eine Kuh, ein Fisch oder eine Maus. Als lebende, fühlende Wesen haben wir alle ein Recht zu Leben und ein Recht auf Freiheit: ein Recht Schmerz zu meiden, Gefahr und Tod. Indem wir eine vegane Ernährungs- und Lebensweise annehmen, können wir mit der Tradition brechen, dass Tiere für unsere Zwecke ausgebeutet werden dürfen – ein für alle Mal.“ – Jasmijn de Boo CEO der Vegan Society

„A horse is an individual – as is a cow, a fish, and a mouse. As living, feeling beings, we all have a right to life and freedom: a right to avoid harm, danger, and death. By adopting a vegan diet and lifestyle, we can all break from the tradition that non-human animals can be exploited for our use – once and for all.“ – Jasmijn de Boo CEO der Vegan Society

Jasmijn de Boo: Veganism Is the Answer To the Inevitable Question