Die vegane Lebensweise ist durch die Europäische Menschenrechtskonvention mit abgedeckt

Der Veganismus ist eine als geschützt anerkannte ethische Haltung und Lebensweise …

Er ist als ein Menschenrecht durch Artikel 9 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK bzw. Konvention zum Schutze der Menschenrechte) mit abgedeckt.

Siehe:

Vegan Society, Key Facts
http://www.vegansociety.com/society/key-facts

Convention for the Protection of Human Rights and Fundamental Freedoms as amended by Protocols No. 11 and No. 14
http://conventions.coe.int/Treaty/en/Treaties/Html/005.htm

Europäische Menschenrechtskonvention. Artikel 9.
https://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Dokumentnummer=NOR12016940

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Um die Frage endlich mal konstruktiv zu klären: Gary Francione über PETA und deren Euthanasierate

Immer wieder herrscht Verwirrung darüber: töten PETA USA unnötig Tiere oder nicht? Und wenn ja, ist es irgendwie gerechtfertigt oder nicht? Usw. usf.

Zur entgültigen Klarstellung bei dem Wust an Misinformation und damit dieser Streit endlich mal zu einer vernünftigen Lösung kommt, sollten all diejenigen, die das Thema wirklich interressiert, sich mal diesen Text von Prof. Gary Francione durchlesen und sich dann mal selbst über die No-Kill Bewegung in den USA informieren.

Acht Tiere

Übersetzung eines Blogeintrags von der Webseite Prof. Gary Franciones vom 10. März 2010: Eight Animals, http://www.abolitionistapproach.com/eight-animals/#.UvU16WJdXTr

Übersetzung ins Deutsche: Tom Bismuth @veganwerden. Mit der freundlichen Genehmigung von Gary Francione.

Liebe Kollegen:

In den AOL Nachrichten war heute ein Artikel zu lesen mit dem Titel: ‚PETAs Euthanasierate bringt Kritiker zum Verzweifeln’: ‚PETA’s Euthanasia Rates Have Critics Fuminghttp://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3174/petas-euthanasia.pdf

Der Bericht erklärt, dass PETA:

[…] mehr als 90 Prozent der an sie in ihrem Haupsitz in Norfolk Virginia übergebenen Hunde und Katzen euthanasiert. Im Jahr 2009 schläferte PETA 2,301 Hunde und Katzen ein – 97 Prozent der Tiere die zu ihnen gebracht wurden – und sie vermittelten nur acht Tiere weiter zur Adoption, nach Angaben der Behörden in Virginia. Und die Rate dieser Tötungen hat sich gesteigert. Innerhalb des Zeitraums von 2004 bis 2008 hat PETA seine Euthanasie um 10 Prozent gesteigert.

Ich habe mir die Dokumente angesehen, die PETA beim Virginia Department of Agriculture and Customer Services eingereicht hat und fand die Angaben des Artikels aus den AOL Nachrichten dort bestätigt. PETA tötete 681 Hunde und 1620 Katzen. PETA tötete auch 51 „andere Haustiere“.

Das ist eine Gesamtzahl von 2352 Tieren.

Und PETA vermittelte acht Tiere zur Adoption. Acht Tiere.

Das ist eine Schande. „Euthanasie“ ist ein Tod im Interesse des euthanasierten Menschen oder Nichtmenschen. Euthanasie liegt niemals im Interesse eines gesunden Lebewesens.

PETA teilt offensichtlich Peter Singers Anschauung, dass ein relativ schmerzloser Tod nichtmenschlichen Tiere keinen wirklichen Schaden zufügt, da, ungleich zum Menschen, die meisten Tiere nicht über ein Selbst-Bewusstsein verfügen und nicht erfassen können, was es bedeutet „ein Leben zu haben“. Um ein Interesse an deiner fortgesetzten Existenz zu haben musst Du ein Mensch sein. So wurden diesen 2352 Tieren, die PETA getötet hat, nicht wirklich ein Schaden zugefügt. Diesen Tieren war ihr Leben ja sowieso egal. Nichts wurde ihnen genommen als man sie tötete.

Was für ein vollständiger, speziesistischer Unsinn.

Dem Economisch Research Institute ( http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3174/economic-research.pdf ) zufolge vefügt PETA über ein Einkommen von 31.053.316 Millionen Dollar und Vermögenswerte in einer Höhe von 19.759.999 Millionen Dollar.

Wie viel diesen Geldes wurde für Adoptionsprogramme aufgewendet?

Wie viele der mit PETA in Assoziation stehenden Berühmtheiten werben für die Adoption der Tiere bei PETA, statt sich zu entkleiden und „nackt zu gehen“ für die Popularität, die unerschöpfliche Publicity und die Unterstützungskampagnen PETAs?

Acht Tiere? Man würde denken, dass allein die Büroangestellen mehr als diese Anzahl hätten adoptieren können.

Bringen sie dies nun mal zusammen mit PETAs Sexismus (http://www.abolitionistapproach.com/exploiting-exploitation/) und damit, dass PETA Schlachthausdesignern (http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3174/to-slaughterhouse.pdf) und Supermarktketten die „Happy Meat“ und Tierprodukte verkaufen Preise verleiht (http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3174/grocery-chains.pdf ). Es wird einem klar, dass PETA nichts als ein Witz ist, wobei, für die Tiere ein furchtbar tragischer.

Gary L. Francione, 2010.

P.S. Hinzugefügt am 11. März 2010

Gestern Abend schrieb ich folgenden Kommentar auf Twitter:

Temple Grandin erklärt, dass sie „humane“ Einrichtungen bei PETA errichten will um die Tötung tausender „geretteter“ Tiere besser erledigen zu können.

Dies war selbstverständlich gedacht um die Tatsachte zu parodieren, dass PETA Grandin einen Preis verliehen hat und, dass sie sie als eine „Visionärin“ bezeichnen für die Errichtung von Schlachthäusern die PETA lobt.

Eine beachtliche Anzahl von Leuten dachte, dass dieser Kommentar ernst war. Ich finde es erstaunlich, dass PETA sich so weit in die Richtung Tierausbeutung bewegt hat, dass Leute glauben mussten dieser Kommentar sei ernst. Das lässt viel von einer Verwirrung erkennen, die in einer Bewegung herrscht, in der „Tierrechte“ bedeuten, dass „wir 2300 Tiere aufnehmen und alle außer 8 töten.“

Zudem habe ich dies auf Twitter geschrieben:

Der Sender HBO will seine Dokumentation über PETAs Ingrid Newkirk umbenennen von „Ich bin eine Tier“ zu „Ich bin ein Tiere (aber nicht eines derer, die wir ‚retten’ und töten).“

Das was ebenso als zynischer Scherz gemeint, obwohl, es könnte ja möglich sein.

(Alle Links: letzter Zugrifff am 7 . Februar 2014.)

Der Veganismus gehört als Lebensform und -praxis seit 2010 in GB mit zu den grundlegenden Rechten eines Menschen

Der Veganimsus wird in Großbritannen unter dem ‚Equality Act 2010‘ annerkannt als eine ethisch-philosophische sekulare Gesinnung.
Der Equality Act wurde 2010 von Britischen Parlament erlassen. Er reguliert unterschiedliche anti-diskriminatorische Gesetze die zur Wahrung der Menschenrechte dienen. Der Veganismus ist hier im Rahmen der Rechte auf Meinungsfreiheit, Glaubens- und Religiionsfreiheit als Menschenrecht definiert.

Einige Hintergrundinfos über die Aufnahme des Veganismus als Menschenrecht, Englisch: Vegan Equality in Law: The 2010 Equality Act

Die Vegan Society bei der Enough Food #IF Kampagne

Ist es ok für die Vegane Bewegung an solchen Kampagnen wie der Enough Food Kampagne teilzuhehmen, auch wenn dort nicht alles passt und politisch auf einer Linie liegt?

Die Teinahme an solchen großangelengten eher populistischen Kampagnen ist mit Sicherheit gerechtfertigt, wenn man betrachtet, dass der Veganismus und Tierrechte immernoch politisch zu wenig sichtbar sind, d.h. zu wenig vertreten in den Arenen, die die Politik direkt beeinflussen.

Wir glauben nicht, dass die Vegan Society an solch einer Kampagne aus dem was man im weitesten Sinne als kommerzialistisches Interresse beschreiben könnte teilnimmt, und es ist bestimmt schwer sich einzureihen neben Organisation die sogar entgegengesetzte Ziele verfolgen, wie ein anderer teilnehmender humanitäter Verein der gegen Hunger Kühe spendet.

Die Vegan Society hat hier einen harten Stand, und der Veganismus muss aber gerade an solche Orten vertreten sein.

Vegane Menuoptionen beim Catering sind gefragt

Gute vegan-freundliche Optionen als Stardards auf jedem Menu sind gut für alle. Gut für’s Geschäft: Caterer lassen solange ganze [mögliche] Zielgruppen aus!

So tweetet die Vegan Society. Das gleiche Problem besteht auch bei und in DE. Veganes Catering ist gefragt, vegane Menu-Optionen sollten mit zum Standard gehören.