Svarteskerm: christlicher Punk und Veggieism als Teil der Liebe zur Schöpfung

Elof von der schwedischen christlich ausgerichteten Punkband Svarteskerm erzählte uns von ihrer Einstellung über die Ethik des Veganismus und Vegetarismus:

Für uns als Band die sich von den Lehren Jesu inspiriert fühlt, spielt Mitfühlsamkeit eine ganz zentrale Rolle. Wie bilden wir als Menschen (auf individueller Ebene und innerhalb der Gemeinschaft) unser Mitgefühl und wie arbeiten wir weiter daran? Vegetarismus/Veganismus ist eines der Dinge, von denen wir überzeugt sind, dass sie unser Mitgefühl wachsen lassen. Wie kannst du den Schöpfer achten wenn du die Schöpfung mishandelst?

Nicht alle unserer Mitglieder sind vegan/vegetarisch, doch alles befindet sich in einem Prozess des Wachstums an Mitgefühl gegenüber Gottes Schöpfung.

Für uns ist es wichtig Menschen nicht zu beurteilen, sondern sie zu inspirieren und ihnen dabei zu helfen, ein mitfühlsameres Leben zu führen. Wenn einer durch unsere Musik ganz aufhört Tierprodukte zu verzehren, und ein anderer damit anfängt sich einen vegetarischen Montag einzurichten, dank unserer Musik, dann sind wir froh, dass wir etwas gutes bewirken konnten. Auf jeder Reise gibt es einen ersen Schritt und einen zweiten, und schließlich einen huntertdereizehnten … . Wir können nur dabei helfen, dass Menschen einen (kleinen oder großen) Schritt tun, wir können sie nicht total verändern.

Und in diesem Sinne muss gesagt werden: Fleisch zu essen ist sowohl dumm, grausam, egoitsisch und schädllich (für die Tiere, die Schöpfung, die Menschen, dich selbst), also hört einfach auf es zu tun!

Svarteskerm – Maktlös

Connect via

Bandcamp: http://svarteskerm.bandcamp.com/
FB: https://www.facebook.com/pages/Svarteskerm/36537262026

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Um die Frage endlich mal konstruktiv zu klären: Gary Francione über PETA und deren Euthanasierate

Immer wieder herrscht Verwirrung darüber: töten PETA USA unnötig Tiere oder nicht? Und wenn ja, ist es irgendwie gerechtfertigt oder nicht? Usw. usf.

Zur entgültigen Klarstellung bei dem Wust an Misinformation und damit dieser Streit endlich mal zu einer vernünftigen Lösung kommt, sollten all diejenigen, die das Thema wirklich interressiert, sich mal diesen Text von Prof. Gary Francione durchlesen und sich dann mal selbst über die No-Kill Bewegung in den USA informieren.

Acht Tiere

Übersetzung eines Blogeintrags von der Webseite Prof. Gary Franciones vom 10. März 2010: Eight Animals, http://www.abolitionistapproach.com/eight-animals/#.UvU16WJdXTr

Übersetzung ins Deutsche: Tom Bismuth @veganwerden. Mit der freundlichen Genehmigung von Gary Francione.

Liebe Kollegen:

In den AOL Nachrichten war heute ein Artikel zu lesen mit dem Titel: ‚PETAs Euthanasierate bringt Kritiker zum Verzweifeln’: ‚PETA’s Euthanasia Rates Have Critics Fuminghttp://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3174/petas-euthanasia.pdf

Der Bericht erklärt, dass PETA:

[…] mehr als 90 Prozent der an sie in ihrem Haupsitz in Norfolk Virginia übergebenen Hunde und Katzen euthanasiert. Im Jahr 2009 schläferte PETA 2,301 Hunde und Katzen ein – 97 Prozent der Tiere die zu ihnen gebracht wurden – und sie vermittelten nur acht Tiere weiter zur Adoption, nach Angaben der Behörden in Virginia. Und die Rate dieser Tötungen hat sich gesteigert. Innerhalb des Zeitraums von 2004 bis 2008 hat PETA seine Euthanasie um 10 Prozent gesteigert.

Ich habe mir die Dokumente angesehen, die PETA beim Virginia Department of Agriculture and Customer Services eingereicht hat und fand die Angaben des Artikels aus den AOL Nachrichten dort bestätigt. PETA tötete 681 Hunde und 1620 Katzen. PETA tötete auch 51 „andere Haustiere“.

Das ist eine Gesamtzahl von 2352 Tieren.

Und PETA vermittelte acht Tiere zur Adoption. Acht Tiere.

Das ist eine Schande. „Euthanasie“ ist ein Tod im Interesse des euthanasierten Menschen oder Nichtmenschen. Euthanasie liegt niemals im Interesse eines gesunden Lebewesens.

PETA teilt offensichtlich Peter Singers Anschauung, dass ein relativ schmerzloser Tod nichtmenschlichen Tiere keinen wirklichen Schaden zufügt, da, ungleich zum Menschen, die meisten Tiere nicht über ein Selbst-Bewusstsein verfügen und nicht erfassen können, was es bedeutet „ein Leben zu haben“. Um ein Interesse an deiner fortgesetzten Existenz zu haben musst Du ein Mensch sein. So wurden diesen 2352 Tieren, die PETA getötet hat, nicht wirklich ein Schaden zugefügt. Diesen Tieren war ihr Leben ja sowieso egal. Nichts wurde ihnen genommen als man sie tötete.

Was für ein vollständiger, speziesistischer Unsinn.

Dem Economisch Research Institute ( http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3174/economic-research.pdf ) zufolge vefügt PETA über ein Einkommen von 31.053.316 Millionen Dollar und Vermögenswerte in einer Höhe von 19.759.999 Millionen Dollar.

Wie viel diesen Geldes wurde für Adoptionsprogramme aufgewendet?

Wie viele der mit PETA in Assoziation stehenden Berühmtheiten werben für die Adoption der Tiere bei PETA, statt sich zu entkleiden und „nackt zu gehen“ für die Popularität, die unerschöpfliche Publicity und die Unterstützungskampagnen PETAs?

Acht Tiere? Man würde denken, dass allein die Büroangestellen mehr als diese Anzahl hätten adoptieren können.

Bringen sie dies nun mal zusammen mit PETAs Sexismus (http://www.abolitionistapproach.com/exploiting-exploitation/) und damit, dass PETA Schlachthausdesignern (http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3174/to-slaughterhouse.pdf) und Supermarktketten die „Happy Meat“ und Tierprodukte verkaufen Preise verleiht (http://www.abolitionistapproach.com/media/links/p3174/grocery-chains.pdf ). Es wird einem klar, dass PETA nichts als ein Witz ist, wobei, für die Tiere ein furchtbar tragischer.

Gary L. Francione, 2010.

P.S. Hinzugefügt am 11. März 2010

Gestern Abend schrieb ich folgenden Kommentar auf Twitter:

Temple Grandin erklärt, dass sie „humane“ Einrichtungen bei PETA errichten will um die Tötung tausender „geretteter“ Tiere besser erledigen zu können.

Dies war selbstverständlich gedacht um die Tatsachte zu parodieren, dass PETA Grandin einen Preis verliehen hat und, dass sie sie als eine „Visionärin“ bezeichnen für die Errichtung von Schlachthäusern die PETA lobt.

Eine beachtliche Anzahl von Leuten dachte, dass dieser Kommentar ernst war. Ich finde es erstaunlich, dass PETA sich so weit in die Richtung Tierausbeutung bewegt hat, dass Leute glauben mussten dieser Kommentar sei ernst. Das lässt viel von einer Verwirrung erkennen, die in einer Bewegung herrscht, in der „Tierrechte“ bedeuten, dass „wir 2300 Tiere aufnehmen und alle außer 8 töten.“

Zudem habe ich dies auf Twitter geschrieben:

Der Sender HBO will seine Dokumentation über PETAs Ingrid Newkirk umbenennen von „Ich bin eine Tier“ zu „Ich bin ein Tiere (aber nicht eines derer, die wir ‚retten’ und töten).“

Das was ebenso als zynischer Scherz gemeint, obwohl, es könnte ja möglich sein.

(Alle Links: letzter Zugrifff am 7 . Februar 2014.)