Der Veganismus gehört als Lebensform und -praxis seit 2010 in GB mit zu den grundlegenden Rechten eines Menschen

Der Veganimsus wird in Großbritannen unter dem ‚Equality Act 2010‘ annerkannt als eine ethisch-philosophische sekulare Gesinnung.
Der Equality Act wurde 2010 von Britischen Parlament erlassen. Er reguliert unterschiedliche anti-diskriminatorische Gesetze die zur Wahrung der Menschenrechte dienen. Der Veganismus ist hier im Rahmen der Rechte auf Meinungsfreiheit, Glaubens- und Religiionsfreiheit als Menschenrecht definiert.

Einige Hintergrundinfos über die Aufnahme des Veganismus als Menschenrecht, Englisch: Vegan Equality in Law: The 2010 Equality Act

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Nach versteckten Inhaltsstoffen schauen

Nach versteckten Inhaltsstoffen schauen

Wenn Du vegane Lebensmittel einkaufen gehst, dann gibt es eines womit Du Dich bald routinemäßig vertraut machen wirst, und zwar mit dem Lesen der Auflistung von Zutaten und Inhaltsstoffen auf den Packungsetiketten.

Inzwischen werden Produkte schon häufiger damit gekennzeichnet ob sie rein pflanzlich und geeingnet für VeganerInnen sind, aber die Mehrzahl der Produkte ist noch nicht mit solch einer Angabe versehen.

Wie man kaum erkennbare tierische Inhaltsstoffe identifizieren kann

Wenn Du versuchst herauszufinden ob ein Produkt vegan ist, schaust Du nach all dem in dem Produkt, das tierisch ist oder es sein könnte.

Praktisch sind das Fleisch, Fisch, Eier, Milchprodukte und jegliche Zusatzstoffe und andere Substanzen die tierischen Ursprungs sind (siehe die gängigsten davon auf der Liste unten).

Schau auch mal auf den Eintrag „Produkte die vegan aussehen aber es unter Umstönden nicht sind“ (NOCH IN ARBEIT), dort findest Du Tipps darüber, wo Du auf solche Inhaltsstoffe am häufigsten besonders achten solltest.

1.) Schau zuerst nach den Hinweisen für Allergiker

Dieser Schritt spart Dir eine Menge Zeit!

Vorteilshafterweise müssen in der BRD Inhaltsstoffe aus Milch und Eiern für Allergiker auf der Packung angegeben sein, wenn auch zumindest unter einer klar erkennbaren Bezeichnung in der Liste der Zutaten/Inhaltsstoffe aufgeführt sein, wie beispielsweise ‚Magermilchpulver’. Die Bezeichnungen ‚Kasein’ oder ‚Albumen’ wären dagegen im Allergikerhinweis als Milch oder Eier aufgelistet.

Der Hinweis für Allergiker ist normalerweise hinten auf der Verpackung in der Nähe der Zutatenauflistung.

Wenn Milch oder Eier hier aufgeführt sind, kannst Du das Produkt direkt zurück in das Regal stellen, ohne Dir die weiteren Zutaten genauer anschauen zu müssen.

2.) Schau ob auf der Packung gekennzeichnet ist, ob das Produkt für VeganerInnen geeingnet ist.

Zunehmend kennzeichnen Hersteller, ob eines ihrer Produkte geeinget ist für VeganerInnen, aber nicht jedes solcher Produkte trägt ein Logo. Guck aber trotzdem, ob ein Produkt das Trademark Label der Vegan Society mit der Sonnenblume trägt oder ob in anderer Weise gekennzeichnet ist, ob das Produkt ‚vegan!’ ist.

Aber selbst wenn ein Produkt als ‚vegan’ gekennzeichnet ist, solltest Du dennoch – wenn es nicht das Zeichen der Vegan Society trägt – vorsichtshalber in einem zweiten Gang sicherstellen, was darin einhalten ist. Manchmal haben Firmen sich mit ihrer Bezeichung dessen, was ‚vegan’ ist, vertan.

Viele Produkte sind als ‚vegetarisch’ oder als ‚für Vegetarier geeingnet’ gekennzeichnet. Das heißt aber nicht, dass so ein Produkt vegan ist, aber es schließt die Fleisch/Fisch/Gelatine Komponente aus.

3.) Lies die Inhaltsstoffliste: schau nach irreführenden Bezeichnungen

Dies sind die häufigsten nicht-veganen Zutaten mit „unauffälligen“ Namen, nach denen Du gucken solltest. Druck Dir so eine Liste aus oder speicher sie auf Deinem Handy für Deinen Gang in den Supermarkt!

Albumen/Albumin – Eiweiß
Bienenwachs (E901)
Butterfett/Mager- oder Vollmilchpulver – wird oft in Schokolade (selbst dunkler Schokolade) verwendet. (Aber: Kakaobutter ist vegan!)
Karmin/Chochineal (E120) – ein roter Farbstoff der aus zerdrückten Schildläusen hergestellt wird.
Fischöl – gib Acht vor allem was mit “Omega-3 angereichert” ist (so wie Margarine, Olivenöl und Brot), da solche Pordukte manchmal eher Fisch statt pflanzliche Quellen von Omega-3 enthalten. Wenn das Produkt Fisch enthält, ist das aber auf der Packung angegeben.
Gelatine – Gelee/Geliermittel erhalten durch das Kochen von Tierhäuten, -sehnen, -bändern, -knochen
Ghee – geklärte Butter, wird oft in indischen Speisen verwendet
Honig
Isinglass – sehr reine Form von Gelatine, erhalten aus den Schwimmblasen von Süßwasserfischen
Kasein* – Hauptprotein von Milch
Lactic acid, Milchsäure (E270)* – Säure produziert durch die Fermentation von Milchzucker
Laktose – Milchzucker aus tierischer Milch. Wird häufig Produkten zugesetzt von denen man kaum erwartet, dass in ihnen Milch enthalten sein könnte, so wie in Chips oder Dips.
Lanolin – Fett extrahiert aus Schafswolle
L-Cysteine (E920)* – dieses Additiv kann vegan oder nicht-vegan sein, die nicht-vegane Variante wird aus Haaren und Federn hergestellt.
Lecithin (E322)* – fettige Substanz, die in Nervengewebe, Eigelb, Blut & anderem Gewebe vorhanden ist
Mono- und Diglyceride (E471)* – sind oft pflanzlich aber können auch tierischen Ursprungs sein. Wenn das Produkt, das diesen Stoff enthält, als für Vegetarier geeignet gekennzeichnet ist, dann sollten die Glyceride pflanzlich sein.
Rennet/Lab – Extrakt vom Kälbermagen
Shellac (E904) – Absonderung von Insekten
Tallow/Talg – hartes Tierfett
Vitamin D3 oder unspezifiziert „Vitamin D“ – wird in angereicherten Nahrungsmitteln verwendet und ist für VeganerInnen nicht geeignet (Vitamin D2 ist vegan). Produkte die ‚Vitamin D’ enthalten und die genaue Form des Vitamins nicht angeben, enthalten mit aller Wahrscheinlichkeit das nicht-vegane Vitamin D3.
Whey/Molke – Rückstand von Milch, nachdem das Kasein und das meiste des Fettes entfernt wurden

* kennzeichnet, dass die Substanz auch nicht aus Tierischem gewonnen sein kann.

Wenn Du nachschauen willst, ob eine spezifische E-Nummer eines Zusatzstoffes in einem Produkt tierischen Ursprungs ist: auf der Seite http://www.food-info.net/ gibt es in verschiedenen Sprachen umfassende Auflistungen.

4.) Wenn Du immernoch nicht sicher bist, ob ein spezifisches Produkt vegan ist

a.)    Kontaktiere die Firma und frag, ob das Produkt für VeganerInnen geeignet ist. Sowohl um sich über ein Produkt zu informieren als auch um zu zeigen, dass die Nachfrage für vegane Produkte und eine entsprechende Kennzeichnung von der Vorbraucherseite her vorliegt, ist dies ein sinnvoller Schritt.

Firmen auf die Nachfrage für vegane Produkte aufmerksam zu machen, ist der beste Weg um sicherzustellen, dass es mehr vegane Produkte und eine bessere Kennzeichnung von diesen in der Zukunft geben wird!

b.)    Wenn Du eine Antwort von der Firma erhältst und sich herausstellt, dass sie vegane Produkte führen, dann bitte sie darum, diese als für VeganerInnen geeignet zu kennzeichnen. Teile Ihnen mit, dass dies die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass Du und andere Kunden, die nach vegane Produkten suchen, deren Produkte dann eher statt die anderer Hersteller kaufen würden!

Du kannst sie auch dazu ermutigen mit der Vegan Society in Verbindung zu treten um weitere Informationen zu erhalten und ihnen einen Link zum Schema: ‚Handelsmarke der Vegan Society’ schicken.

Eine Übersetzung der ersten Vegan News aus dem Jahre 1944, verfasst von Donald Watson

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Die ersten ‚Vegan News’ aus dem Jahre 1944, verfasst von Donald Watson.

Dieser Text als PDF: The Vegan News No.1 auf Deutsch (der Link öffnet sich in einem neuen Fenster)

Aus dem Englischen: Gita Yegane Arani-May. Mit der freundlichen Genehmigung der Vegan Society GB,  http://www.vegansociety.com. Deutsche Erstübersetzung. Copyright © 2013, http://www.simorgh.de. Alle Rechte vorbehalten.

„The Vegan News“

(Vierteljährlich erscheindes Magazin der nicht-Milch-konsumierenden Vegetarier.)

Preis: zwei Twopence (3 Threepence, inklusive Porto)
Jährliches Abonnement 1 Shilling
No. 1. November 1944

Ein Scan des Originals als PDF (2,3MB)

Die neueren Artikel und Briefe im „Vegetarian Messenger“, die sich mit der Frage der Verwendung von Milchprodukten befassen, zeigten starke Beweise dafür, dass die Herstellung dieser Nahrungsmittel die grausame Ausbeutung und die Tötung von hoch-sensiblem Leben beinhaltet. Die Entschuldigung, dass es nicht nötig wäre zu töten um Milchprodukte zu erhalten, ist nicht zu vertreten für diejenigen, die über die Methoden der Nutztierhaltung Bescheid wissen – die auch wissen mit welcher starken Konkurrenz sich selbst humanere Bauernbetriebe konfrontiert sehen, wenn sie im Geschäft bleiben wollen.

Seit Jahren sind viele von uns als Lakto-Vegetarier davon ausgegangen, dass die Fleisch- und die Milchindustrie zusammenhängen und sich auch in unterschiedlicher Weise gegenseitig fördern. Daher entschieden wir, dass die Vermeidung von Milchprodukten aus ethischen Gründen ganz besonders gefordert ist, und wir hofften, dass uns eine Krise unseres Bewusstseins früher oder später schließlich ganz von diesen Zusammenhängen befreien würde.

Diese Freiheit haben wir nun erreicht. Wir folgten einer Ernährungsweise, die frei von allen tierischen Lebensmitteln ist, über Zeiträume rangierend von einigen Wochen, in einigen Fällen, bis zu vielen Jahren in anderen Fällen. Und jetzt glauben wir, dass unsere Ideen und unsere Erfahrungen reif genug dafür sind um [auf für eine breitere Öffentlichkeit] aufgezeichnet zu werden. Die fraglose Grausamkeit, die mit der Produktion von Milchprodukten einhergeht, lässt unbezweifelbar erkennen, dass Lakto-Vegetarismus nun ein halber getaner Schritt ist vom Fleischkonsum zu einer wirklich humanen, zivilisierten Ernährungsform. Wir denken, dass wir während unseres Lebens auf der Erde versuchen sollten uns soweit zu entwickeln, dass wir diesen ganzen Schritt tun.

Deutlich erkennen wir, dass unsere Gegenwartszivilisation sich auf der Ausbeutung von Tieren errichtet, so wie vergangene Zivilisationen auf der Ausbeutung von Sklaven aufbauten. Wir glauben, dass das geistige Schicksal des Menschen so verlaufen wird, dass die Menschheit in der Zukunft mit Abscheu daran denken wird, dass sie sich einstmals von Produkten aus Tierkörpern ernährte. Selbst wenn die wissenschaftlichen Beweise dafür zu dieser Zeit nicht vorliegen, so gehen wir aber dennoch davon aus, dass das große Hindernis einer moralischen Entwicklung wahrscheinlich jenes ist, das der Mensch parasitengleich von den anderen Formen tierischen Lebens lebt. Das Vordringen in Bereiche der nicht-materiellen (vibrationalen) Eigenschaften von Nahrungsmittel hat gerade erst begonnen, und es ist kaum anzunehmen, dass die gewöhnlichen stofflichkeitsbezogenen Methoden der Forschung hierbei viel helfen können. Möglich ist aber, dass in Folge einer Eliminierung aller tierischen Vibrationen aus unserer Nahrung, wir nicht nur den Weg zu einer wirklich gesunden Zellkonstruktion finden können, sondern auch einen Grad an Intuition und spirituellem Bewusstsein erreichen werden, der für uns bislang noch unerreicht war.

Ein häufiger Einwand ist, dass die Zeit für unsere Reform jetzt noch nicht reif wäre. Kann die Zeit jemals für irgendeine Reform reif sein, außer sie wird durch eine humane Bestimmtheit dazu reif gemacht? Wartete Wilberforce für die „Reifung“ seiner Zeit, bevor er mit dem Kampf gegen die Sklaverei begann? Haben Edwin Chadwick, Lort Shaftesbury und Charles Kingsley gewartet auf solch einen nicht-existierenden Moment, bevor sie mit ihrem Versuch begannen, das große, tote Gewicht öffentlicher Meinung davon überzeugen zu können, dass sauberes Wasser und Badezimmer eine Verbesserung sind? Hätten sie ihre Intention erklärt, sie wollten alle vergiften – der Widerstand wäre kaum größer gewesen. Es gibt eine ganz offen liegende Gefahr in der Erwartung, dass die Nachwelt unsere Ideale erfüllen werde, denn die Nachwelt teilt unsere Ideale nicht unbedingt. Evolution kann retrogressiv und progressiv sein, und in der Tat existiert immer eine starke Neigung dahingehend, dass die Dinge in die falsche Richtung driften, wenn existierende Standards nicht gepflegt und neue Visionen nicht wertgeschätzt werden. Aus diesem Grunde haben wir unsere Gruppe gegründet, die erste ihrer Art, so glauben wir, in diesem und auch anderen Ländern.

Die Organisation der Gruppe

Unsere 25 Mitglieder sind überall in der Welt verstreut, ein Komitee können wir daher nicht einberufen. Weil keine anderen Freiwilligen zur Verfügung standen, habe ich die Pflichten des ehrenamtlichen Sekretärs, des Schatzmeisters und Buchprüfers übernommen und wenn diese undemokratische Konstitution jemandem aufstößt: ich bin offen für jegliche Vorschläge zu einer Verfahrensweise, die mich dazu befähigen könnte – absichtlich oder unabsichtlich – die Gelder der Gruppe aus den Abonnements zu  unterschlagen, die sich zur Zeit auf einen Schilling im Jahr belaufen!

Die Arbeit der Gruppe wird sich zuerst auf die Ankündigungen in dem Mitteilungsblatt beschränken. Großes Interesse wurde letztlich hervorgerufen durch unsere Argumentationen, und es scheint garantiert, dass unser Bulletin in weiten Zirkeln gelesen werden wird. Wir haben viele Bestellungen für unsere ersten vierteljährlichen Ausgaben erhalten und gehen davon aus, dass es noch mehr werden, wenn wir unsere Eigenwerbung starten. Herr J.W. Robertson Scott, der Herausgeber des „Countryman“ schrieb uns – „Ich würde mich freuen von Ihnen zu hören, welchen Erfolg sie dabei haben werden, milchfrei-lebende Verbraucher zu sammeln. Ich fand schon immer, dass aus agrarkultureller Sicht der Vegetarismus eine alogische Position vertritt, denn so wie Eier nicht produziert werden können ohne die Tötung der männlichen Küken, so kann Milch nicht ökonomisch erwirtschaftet werden ohne die Zusammenarbeit mit dem Metzger.“ Die Klarheit mit der Vegetarier generell dieses Thema sehen wird anschaulich in dem Resultat einer Debatte, die vor kurzem stattfand, und die von der Croydon Vegetarian Society organisiert wurde. Die Meinung bestand fast einstimmig und man beschloss, dass „Vegetarier sich zum Ziel setzen sollten alle Milchprodukte aus ihrer Ernährung zu eliminieren“. Wenn ich mich recht erinnere fiel die Abstimmung mit 30 zu 2 Stimmen aus.

Unsere Mitglieder sind selbstbewusste Individualisten, die sich durch Kritik nicht leicht einschüchtern lassen und vom Pioniergeist erfüllt sind, und man hat das Gefühl sie würden es niemals zulassen, dass ihr Magazin zu einer reinen Sekretariatsproduktion degenerieren dürfe. Alle sind dazu aufgerufen von Zeit zu Zeit etwas beizutragen um das Magazin interessant, nützlich und gedankenprovozierend zu gestalten. Wir könnten eine Reihe von Artikeln (mit etwa 600 Worten) über [das Thema] „meine spirituelle Philosophie“ veröffentlichen? Artikel, Briefe, Rezepte, Ernährungstabellen, Gesundheitsberichte, Presseauszüge, Gartentipps, Ratschläge zur Baby- und Kleinkinderpflege, Werbung (für Mitglieder umsonst), alles ist willkommen. Briefe mit der Kritik denjeniger, die nicht unsere Meinung teilen, werden auch veröffentlicht. Dies ist eine echte Pionierarbeit, und wenn wir wirklich zusammenarbeiten, dann werden wir mit Sicherheit auch einen Fortschritt in den humanitaristischen Praktiken erfahren, und vielleicht werden wir auch einige anderenfalls unerreichbare diätische Wahrheiten entdecken. Wir wollen uns daran erinnern, wie so viel der modernen Ernährungsforschung begünstigt wird durch eigennütziges Interesse und in den Vivisektionslaboratorien durchgeführt wird, und dass wir hiermit auch immernoch ohne viel Informationen dastehen über die Vorteile der Ernährungsweise, die keinerlei tierische Substanzen enthält. Wir wissen, dass domestizierte Tiere heutzutage fast alle gleichermaßen Krankheitsträger sind, und dass wir, so lange 99.9999% der Bevölkerung die Produkte dieser erkrankten Körper konsumieren, kaum das Übel herauserkennen können, das solche Nahrungsmittel anrichten. Einhundert Menschen die strikt auf der Basis einer nicht-tierischen Ernährungsweise für einige Jahre leben, könnten Daten von unschätzbarem Wert liefern. Finanzielle Unterstützung von der Regierung wird für viel weniger nützliches soziales Engagement erteilt!

Gesucht – ein Name

Wir sollten uns alle genau überlegen wie wir unsere Gruppe, unser Magazin und uns selbst überhaupt nennen wollen. „Nicht-Milchkonsumierend“ ist inzwischen umgangssprachlich generell bekannt geworden, aber so wie „nicht-lakto“ klingt es zu negativ. Außerdem beinhaltet der Begriff nicht, dass wir auch dem Gebrauch von Eiern als Lebensmitteln widersprechen. Wir benötigen einen Namen der vermittelt was wir essen, und womöglich müsste der Name den Gedanken weitertragen, dass obgleich alle tierischen Lebensmittel Tabu sind, die Natur aber eine beeindruckende Fülle bietet, von der wir wählen können. „Vegetarier“ und „Fruktarier“ werden bereits mit den Vereinen in Verbindung gebracht, die die „Früchte“ (!) von Kühen und Vögeln („Geflügel“) erlauben, daher scheint es, sollten wir eine neues und passendes Wort finden. Da die erste Ausgabe unseres Merkblattes benannt werden musste, habe ich den Titel „The Vegan News“ verwendet. Wenn wir diesen Namen annehmen sollten, dann wird unsere Ernährung bald als eine VEGANE Ernährung bekannt werden und wir werden der Rang von VEGANERN einnehmen. Vorschläge von Mitgliedern sind willkommen. Der Vorzug eines kurzen Namens ist denen von uns besonders bekannt, die, als Sekretäre vegetarischer Vereine, das Wort Vegetarier tausend man im Jahr tippen oder schreiben müssen!

Unsere Beziehungen zu den Lakto-Vegetariern

Das Ziel unserer Gruppe ist es eine Reform zu demonstrieren, von der wir meinen, dass sie moralisch, sicher und logisch ist. Indem wir dies tun, drücken wir natürlich auch einschränkungslos aus, warum wir den Gebrauch von Milchprodukten ablehnen. Daraufhin müssen wir mit Kritik rechnen. Unsere Sorge soll aber nicht sein, ob wir es nicht schaffen werden andere von unseren Standpunkten zu überzeugen, sondern, wir denken eher es sollte den anderen Sorge bereiten, wenn sie doch in der Tiefe ihres Herzens wissen, dass wir eigentlich Recht haben. In jedem Falle aber muss es zu keinen Feindseeligkeiten kommen zwischen uns und den ‚Laktos’. Wir alle wissen, dass der Lakto-Vegetarismus einen eigenen Platz in der Evolution der Ernährung einnimmt, aus dem Grund haben einige von uns viel Zeit damit verbracht, für die Ziele des Lakto-Vegetarismus einzutreten. In den letzten Jahren haben zwei nationale vegetarische Gesellschaften der Diskussion über Frage der Verwendung von Milchprodukten in ihren Magazinen viel Raum gegeben und wir haben jeden Grund dazu anzunehmen, dass sie unsere Arbeit ernst nehmen werden, und dass sie auch ab und zu mal über uns berichten werden.  (Bevor wir die Gruppe gründeten, wurde der Vegetarian Society gegenüber der Vorschlag geäußert, eine entsprechende Sektion als Teil der Society einzurichten. Der Vorschlag wurde von dem Komitee freundlich empfangen, man entschied aber, dass die ganze Kraft der Society weiterhin in die Aufgabe des Kampfes um die Abschaffung des Fleischkonsums fließen sollte, und dass solch eine Gruppe aus diesem Grunde als ein unabhängiges Organ freier in seinem eigenen Handeln wäre.) Die Notwendigkeit beweisen zu können, dass es möglich ist ohne Milchprodukte gesund sein zu können, ist natürlich auch zu wichtig für jeden Lakto-Vegetarier, als dass er das Thema ignorieren könnte. Sich auf den Lakto-Vegetarismus als eine zufriedenstellende Lösung der Ernährungsfrage zurückzuziehen, heißt eine Sequenz furchtbarer Bauernhof- und Schlachthof-Geschehnisse als Teile eines unvermeidbaren göttlichen Plans zu akzeptieren. Und es muss dem noch hinzugefügt werden, dass das auch noch beinhalten würde, das Spektakel eines erwachsenen Mannen geheftet an das Euter einer Kuh zu akzeptieren, als eine würdige und rationale Intention seitens der Natur!

Ohne einen Rückgriff auf eine gewisse Selbstgerechtigkeit, fühlen wir uns doch in einer starken Position, die uns erlaubt den Lakto-Vegetarismus zu kritisieren, weil das schlimmste das wir sagen könnten, allein eine Wiederholung einer Kritik sein wird, an der wir uns bereits selbst gemessen haben. Daher werden wir die Wahrheit, so wie wir sie sehen, zum Ausdruck bringen, auch wenn unsere Freunde die Lakto-Vegetarier unsere Ideen ablehnen werden, wenn sie das so wollen. Wir hoffen aber, dass sie uns nicht dafür ablehnen werden, dass wir unsere Gedanken ihnen gegenüber äußern.

Was uns selbst betrifft

Soweit wir wissen, hat jedes der Mitglieder unserer Gruppe den Gebrauch von Milchprodukten aus humanistischen Gründen aufgegeben. Wir stehen den orthodoxen diätätischen Theorien keinesfalls ignorant gegenüber, und, indem wir unserer moralischen Überzeugung nachgehen, so finden wir, dass wir einige ihrer Theorien widerlegen sollten. Wir scheuen nicht davor zurück, zu sagen, dass eine Moralphilosophie gemischt mit einer Priese gesundem Menschenverstand eine vernünftigere Leitlinie bietet, als Theorien, die in Vivisektionslaboratorien erdacht worden sind. Wir werden niemals bereit dazu sein, zu akzeptieren, dass Ernährung und Bewusstsein einen Widerspruch bilden müssen. Wir stellen grundsätzlich in Frage, ob die Ernährungsexperten, die die Vorteile tierischen Proteins so preisen, jemals versucht haben eine vernünftige Ernährung ohne solches Protein für sich zu wählen, und wenn sie das nicht getan haben, dann ist für uns nicht erklärbar, wie sie hier in sinnvoller Weise urteilen können.

Wir wissen, dass die Anatomie des Menschen fraglos die eines Frugivoren ist. Wir wissen, dass das Milchtrinken von Erwachsenen eine Absurdität ist, die von der Natur niemals so angelegt war. Wir wissen, dass es uns mindestens so gut ohne Milchprodukte geht, wie es uns mit ihnen ging. Wir wissen, dass im Mindesten 40% der Kühe tuberkulös sind. Wir wissen, dass die Pasteurisierung den Milchhändlern gestattet, Milch zu verkaufen, die einige Tage alt ist. Wir wissen, was mit denen passiert, die sich mit „nahrhaften erstklassigen Proteinen ernähren“, wie die altgläubigen Ernährungsberater es empfehlen – fast alle von ihnen sterben an malignösen furchtbaren Krankheiten. Der Himmel möge uns helfen, dass uns nicht Gleiches befalle, wenn uns unsere Ernährung im Stich ließe!

Außer dass wir sagen werden uns geht es „sehr gut, danke“, halten wir die Zeit für vielleicht noch zu früh um große Behauptungen über die physiologisch beiträgliche Überlegenheit unserer Ernährung anzustellen. In bescheidener Weise kann Euer Sekretär von sich selbst zumindest behaupten, dass er es nun schafft 230 Meilen am Tag zu radeln, wobei er vor Jahren, als er noch Milch und Eier zu sich nahm, nach der halben Strecke reif für ein ‚Bed und Breakfast’ war. Er ist auch imstande seinen Garten zehn Stunden lang am Tag umzugraben, ohne sich am nächsten Morgen irgendwie anders zu fühlen. Aber wir müssen vorsichtig mit Behauptungen sein, so dass die Welt nicht von uns hört und erwartet 2 ½ Meter große, rotwangige, muskulöse Monster zu sehen, die gegen jede Krankheit des Körpers immun sind. Wir können so ziemlich sicher sein, dass, wenn jemals so viel wie ein Pickel die Schönheit unserer physischen Form verunstalten sollte, es in den Augen der Welt ganz an unserer eigenen albernen Schuld liegen wird, weil wir ja nicht das „richtige Essen“ essen. Gegen solch einen Pickel werden die großen Plagen der Krankheiten, die nun fast alle Mitglieder der zivilisierten Gesellschaft (die auf der Basis „richtiger Nahrung“ leben) befallen, ganz unauffällig danebenstehen. Es ist angesagt, dass wir uns dazu Gürten unseren Kritikern mutig zu begegnen! In unseren eher reflektiven Momenten können wir nicht anders als zu denken, dass größere Risiken existieren, als das von sauberen Salaten, Früchten, Nüssen und Vollkorn zu leben. Wir können kaum wünschen als moralische Riesen eingestuft zu werden, weil wir wählen auf einer Ernährungsgrundlage zu leben, die so offenkundig die Selbsterhaltung bevorzugt.

In der Annahme, dass einige Mitglieder gerne miteinander korrespondieren wollen, schlagen wir vor in unserer nächsten Ausgabe Namen und Adressen zu publizieren. Alle Mitglieder die in dieser Liste nicht aufgeführt werden wollen, sollten mir Bescheid sagen.

Wir haben gehört, dass ein Pamphlet gegen den Gebrauch von Milch vor 40 Jahren von einem Harley Street Spezialisten verfasst wurde. Weiß irgendeines unserer Mitglieder etwas von dieser Publikation?

Betreffend derer, die noch nicht mit uns sind

Wir verstehen, dass alle Milchprodukte zu eliminieren persönliche Schwierigkeiten verursacht, die von Individuum zu Individuum unterschiedliche Ausmaße haben können. Wir verstehen auch, dass die gegenwärtige Zeit nicht die einfachste ist um solche einen Wechsel zu vollziehen. Aber wir denken, dass indem jetzt das Fundament für unsere Bewegung gelegt wird, viele bald im Zuge ihrer Friedensbestrebungen zu uns stoßen werden. Wir wissen, dass im Bewusstsein der Vegtarier generell eine besondere Unruhe herrscht im Bezug auf die Verwendung von Lab bei der Käseherstellung, und weil dies der wohl aller auffallendste innere Widerspruch des Lakto-Vegetarismus ist, schlagen wir vor, dass andere es wir wir machen sollten und zuerst den Käse aus ihrer Ernährung streichen sollten. Unser Freund und Mitglied Dugald Semple berichtet uns, dass er Käse noch nie in seinem Leben überhaupt gegessen hat, und dass er Käse daher nicht als ein essentielles ‚Bindemittel’ für Körper und Seele betrachten kann! Die folgenden Passagen aud dem Leitartikel der aktuellen Ausgabe der Vegetarian News lassen, so meinen wir, keine weiteren Zweifel zu: „Den meisten Vegetariern ist vollkommen bewusst, dass die Verwendung von Kälberlab in der Käseherstellung ein fortwährendes Problem ist für jeden der humanen Prinzipien folgt, da dieser Prozess die Tötung der Kälber beinhaltet um das Lab zu gewinnen. Da es anscheinend keinen rein vegetarischen Ersatz für Käse gibt, vermeiden einige Vegetarier gänzlich den Gebrauch von Käse, ausgenommen von einigen Hüttenkäsesorten, während die Mehrheit der Vegetarier wohl ihre Ration normalen Käses verzehren und dabei versucht sind, die Abläufe der Gewinnung des Kälberlabs in der Herstellung zu vergessen.“ Sollten Moralisten ihre Energien daran verschwenden, zu versuchen so etwas zu vergessen?

Während des Krieges gab es so ziemlich keine Eier, und man kann leicht auf sie verzichten ohne etwas zu vermissen, wenn man sich bewusst macht, dass sie zuallererst mal nicht mehr sind als umgewandelte Engerlinge und Käfer! Die Milch zu eliminieren bereitet einem zweifellos größere Schwierigkeiten. Nussmlich ist ein guter Ersatz, aber sie funktioniert nicht so gut im Tee (trinkt daher einfach keinen schwarzen Tee mehr und fügt Eurem Leben noch zehn Jahre hinzu!)

Diejenigen von uns, die nun für lange Zeiträume ohne Milchprodukte gelebt haben, können Euch die Gewissheit geben, dass es uns gut geht und wir weiterhin stark sind; uns schmeckt unser Essen so gut wie immer und wenn man sich einmal mit der neuen Ernährungsweise eingerichtet hat, ist der Anblick und der Geruch von Milchprodukten schon bald vergessen.

„Die Vorkommnis von Krankheiten verschiedener Art bleibt weiterhin ein einschränkender Faktor in der Milchproduktion, abgesehen von den Verlussten, die der Bauer dadurch erfährt. Tuberkulose ist der hartnäckigste Problemverursacher, so weit, dass ein Sprecher beim Farmers’ Club kürzlich sagte, man hätte da seit den letzten 40 Jahren keinerlei Fortschritte machen können.“

The Agricultural Correspondent,
„The Yorkshire Post“,
18.11.44.

„Gebt mir ein Glas Whisky, ich hab Durst.“
„Du solltest Milch trinken – Milch macht Blut.“
„Aber ich bin nicht blutdürstig.“

67 Evesham Road,
Leicester.
November 24th, 1944.

Die Vegan Society bei der Enough Food #IF Kampagne

Ist es ok für die Vegane Bewegung an solchen Kampagnen wie der Enough Food Kampagne teilzuhehmen, auch wenn dort nicht alles passt und politisch auf einer Linie liegt?

Die Teinahme an solchen großangelengten eher populistischen Kampagnen ist mit Sicherheit gerechtfertigt, wenn man betrachtet, dass der Veganismus und Tierrechte immernoch politisch zu wenig sichtbar sind, d.h. zu wenig vertreten in den Arenen, die die Politik direkt beeinflussen.

Wir glauben nicht, dass die Vegan Society an solch einer Kampagne aus dem was man im weitesten Sinne als kommerzialistisches Interresse beschreiben könnte teilnimmt, und es ist bestimmt schwer sich einzureihen neben Organisation die sogar entgegengesetzte Ziele verfolgen, wie ein anderer teilnehmender humanitäter Verein der gegen Hunger Kühe spendet.

Die Vegan Society hat hier einen harten Stand, und der Veganismus muss aber gerade an solche Orten vertreten sein.

Orientierungshilfe vegane Ernährung

Orientierungshilfe vegane Ernährung

Die Vorteile einer veganen Ernährung

1. Gut geplante vegane Ernährungsweisen können ein gesundes Leben in jedem Alter und in allen Lebensabschnitten und -phasen fördern.

2. Gut geplante vegane Ernährungsweisen korrespondieren mit vielen der heutigen Richtlinien für eine gesunde Ernährung, so wie

— dem Essen von mehr Früchten und Gemüse

— von mehr Vollkornprodukten

— mehr Ballaststoffen

— weniger gesättigten Fetten

3. Gut geplante vegane Ernährungsweisen können das Risiko vermindern an Herzkrankheiten, Typ-2-Diabetes, Bluthochdruck zu erkranken oder einen Schlaganfall zu erleiden.

(Wir beziehen uns auf eine ‚gut geplante’ vegane Ernährungsweise, denn allein die Tatsache, dass ein Lebensmittel für VeganerInnen geeinget ist, macht dieses noch nicht automatisch gesund. Beispielsweise wäre eine Ernährungsweise die aus Limonade, weißem Weizenbrot und Chips besteht zwar vegan, aber man könnte das nicht als eine ‚gut geplante’ Ernährung bezeichnen. Gleichermaßen wäre eine nicht-vegane Ernährung aus Burgern und Kuchen bestehend auch nicht gerade ‚gut geplant’.)

Ein Einstieg in die pflanzlich basierende Ernährung

So, wie sieht also eine gute.geplante vegane Ernährungsweise aus? Wirf mal einen Blick in diese Brochure: „Die Pflanzliche Ernährung“ von der Vegan Society, ins Deutsche übertragen von Bettina Gesslein und Christian Koeder. Hier findest Du alles grundlegende, was Du über eine ausgewogene vegane Ernährung wissen solltest.

Informationen zu den Schlüsselnährstoffen im Einzelnen die auf den Angaben der Vegan Society basieren und einige weiterführende Aritkel zum Thema vegane Gesundheit sind auch auf der Seite Simorgh.de als PDF’s zu lesen / downloadbar:

Die pflanzlich-basierende Ernährung

Sicherzustellen, dass man eine ausgewogene vegane Ernährung erhält, ist kein besonders kompliziertes Unterfangen, aber man sollte sich mit den Grundlagen einer gesunden Ernährung vertraut machen. Jedoch auf das zu achten, was man am Tag eigentlich genau so zu sich nimmt, sollte in Jedermanns Interesse liegen. Schließlich ist doch ein Jeder besrebt – ob vegan oder nicht vegan – gesund bleiben und sich gesund zu ernähren.

Weitere Informationen

Wer sich tiefer in das Thema einarbeiten, will dem sei das Buch ‚Becoming Vegan’ der Ernährungsexperten Brenda Davis und Vesanto Melina empfohlen. Es ist bislang leider nur in Englisch erhältlich. Eine lohnenswerte Quelle für alles was die pflanzliche Ernährung anbetriff und leicht und verständlich geschrieben.

Informationen über die vegane Ernärhung während der Schwangerschaft, der Stillzeit und für Babies und Kleinkinder, sind in dem Büchlein ‚Feeding Your Vegan Infant – With Confidence’ von Sandra Hood erschienen. Das Buch ist allerdings auch bislang nur in Englisch erhältlich. http://shop.vegansociety.com/product_info.php?products_id=242

Eine freie Übertragung von: http://www.guidetoveganliving.org.uk/healthy-eating/nutrition-guidance/Die weiterführenden Links wurde von den Blogautoren editiert.

Der Lebenshof Stellichte und das ein Taler Projekt

würde jeder einzelne auf nur einen einzigen Euro verzichten

Einen „Taler“ hat wohl jeder hier in seiner Börse und statt sich dies oder das zu kaufen kann man durch einen Euro eine effektive Hilfe leisten!

Auf den Lebenshof für Tiere Stellichte in Walsrode sind wir über Twitter aufmerksam geworden.  Der Hof hat eine vegane holistische Philosophie und dort leben 130 gerettete Tiere. Der Einklang mit der Natur steht im Vordergrund, das heißt die Tiere finden hier einen wirklich geschützten Raum. Stellichte braucht unsere Untersützung für jetzt und für die Zukunft. Solche Projekte stehen für die Grundpfeiler des Veganismus, an solchen Orten findet Hilfe ihre realste Form.

Der Lebenshof für Tiere, die Tierschutzgemeinschaft Stellichte e.V.

Zur hauptsächlichen Finanzierung des Lebenshofes betreibt das Team vom Lebenshof Stellichte eine vegane Mittelalter-Schänke: http://www.zauberkessel-walsrode.de