Restaurants in denen man am ehesten und am besten vegane Speisen bekommen kann

Indisch

Übliche vegane Optionen: Indische Retaurants haben oft eine weitgefächerte Auswahl an Speisen die auf Gemüse oder Hülsenfrüchten basieren. Manche Restaurants kennzeichnen welche ihrer vegetarischen Gerichte Milchprodukte enthalten.

Worauf man achten sollte: Indische Restaurants verwenden teilweise eher Ghee (Butter) als plfanzliches Öl. Fragen Sie die Angestellten des Restaurants, was dort verwendet wird. Man sollte gegebenenfalls darum bitten, dass das bestellte Gericht mit Öl zubereitet wird.

Italienisch

Übliche vegane Optionen: Pizza mit extra zusätzlichem Gemüsebelag statt Käse. Pasta-Gerichte mit Saucen, die nur pflanzliches enthalten.

Worauf man achten sollte: Stell sicher, dass die Pasta kein Ei enthält (getrocknete italienische Pasta ist meist vegan, aber frische Pasta enthält häufig Ei). Achte darauf, ob die Pizzaböden auch vegan sind (sie sind es oft, aber nicht immer).

Chinesisch

Übliche vegane Optionen: Dort gibt es oft verschiedene reine Gemüse- und Tofu Gerichte. Manchmal sind die vegetarischen Frühlingsrollen auch für VeganerInnen geeignet.

Wonach gefragt werden sollte: Chinesische Gerichte enthalten normalerweise keine Milchprodukte, aber in der chinesischen Küsche wird häufig Ei verwendet. Achte darauf, dass kein Ei in der Speise enthalten ist. Wenn Du ein Nudelgericht bestellst dann gehe sicher, dass es sich dabei nicht um Eiernudeln handelt (Nudeln ohne Ei und Reisnudeln sind auch gängige Varianten).

Thai

Übliche vegane Optionen: Verschiedene Gemüse- und Tofu Gerichte.

Wonach gefragt werden sollte: Thai Restaurants tun meist Fischsauce in ihre Gerichte, also sag bei Deiner Bestellung, dass Du keine Fischsauce an Deinem Essen haben willst.

Orientalisch

Übliche vegane Optionen: Viele Mezze- und Tajine-Speisen in der nordafrikanischen Küche  sind vegan. Auch bei den anderen Küchen des mittleren Ostens findet man normalerweise rein gemüsebasierende Speisen.

Afrikanisch

Übliche vegane Optionen: verschiedenen Hülsenfüchte- und Gemüse-Gerichte, Fladenbrot.

Kettenrestaurants in der BRD die vegane Optionen anbieten:

Die türkische Fast-Food Kette www.cigkoftem.com , in vielen Städten vertreten.

www.vapiano.de, hat einige vegane Optionen

www.culux.de in Köln und Frankfurt, einige vegane Optionen

Eine recht völlständige Übersicht der Lokalitäten erhältst Du hier:

Auf der Seite www.happycow.net kann man weltweit – auch für Deutschland – nach Restaurants schauen in denen man vegan essen kann.

Auf www.happycow.net findet man auch insbesondere die Adressen von ganz spezifisch veganen, vegatarischen und vegan-freundlichen gastronomischen Lokalitäten weltweit!

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Äquivalente Produkte (oder, „was kann ich verwenden anstelle von …“)

Viele übliche Lebensmittel haben bereits eine äquivalente vegane Variante.

Hier listen wir einige wesentliche von diesen Produktsorten auf, die in der BRD erhältlich sind und wo man diese normalerweise her beziehen kann.

Das hier ist gewiss keine komplette Auflistung all der veganen äquivalenten Produkte die es auf dem Markt gibt! Ständig kommen neue auf den Markt, und es sind zu viele, um dabei über jedes einzelne Produkt auf dem Laufenden zu bleiben. Wir erähnen hier ein paar Herstellernamen, damit Ihr so etwa eine Orientierung bekommt.

Woher krieg ich vegane Produkte?

Supermärkte: Viele Supermarktketten haben vegane Produkte in ihrem Angebot (siehe den Eintrag vegane Lebensmittel im Supermarkt – noch in Arbeit). Zumeist sind es andere Marken, als die in Veganläden, Bioläden oder Reformhäusern erhältlichen. Die Qualität ist aber genauso gut.

Vegane Läden, Bioläden, Reformhäuser: Unabhängige Läden haben manchmal ein umfassenderes Angebot veganer Produkte, oder sind auch bereit dazu, dass Produkte über sie bestellt werden können, wenn sie diese nicht auf Lager haben. Auf der Seite http://www.happycow.net/europe/germany/ finden sich Adressen von vegan-freundlichen Geschäfte in Eurer Gegend.

Online-Shops: Wenn man irgendetwas nicht in den Läden in der Nähe besorgen kann, ist eine Alternative Produkte über Online-Shops zu bestellen, zum Beispiel bei: Vegan Wonderland, Vegankombinat oder dem Radix Versand und es gibt selbstverständlich noch andere.

Milch

Vegane Äquivalente: Es gibt viele verschiedene Sorten und Hersteller pflanzlicher Milch

Einige Hersteller und Sorten sind zum Beispiel:

Natumi, Alpro, Vitaquell, die Hausmarken von Bioläden (z.B. Dennree), Supermärkten und Drogerien.

Pflanzenmilchsorten: Soja-, Dinkel-, Hafer-, Reis-, Mandelmilch, usw.

Pflanzenmilchsorten sind entweder ungesüsst, gesusst oder kommen in Geschmackssorten wie Vanille, Schokolade, Erdbeer, usw.

Normalerweise stehen die Pflanzenmilchprodukte im gleichen Regal wo sich die „Dauermilch“ befindet.

– Siehe auch weitere Infos über die Verwendung von Planzenmilch auf unserem Eintrag zum Leben ohne Milchprodukte – noch in Arbeit!

Käse

Vegane Äquivalente: Einige vegane Käsesorten

Hartkäse: Cheezly, Sheese, Vegusto, Tofutti, Wilmersburger

Parmesanartiger Käse: Parmezano, Cheezly Parmesan-Style

Streichkäse: Sheese, Tofutti

Käsesaucen: Vegusto, Teese Vegan

Diese veganen Käsesorten sind normalerweise über Vegane Online-Shops und in veganen Läden zu bekommen.

– Siehe auch den Eintrag zum Leben ohne Milchprodukte für andere Käsealternativen – noch in Arbeit!

Schokolade

Vegane Äquivalente: Schokolade!

Es gibt so viele Sorten von Schokolade die auch für VeganerInnen geeignet sind, man kann sie hier gar nicht alle auflisten.

Zum Beispiel gibt es Pralinensorten, Trüffel, Weisse und Dunkle Schokoladen mit Rosinen und Hazelnüssen, Schokoladen in allen möglichen Formen mit allen Möglichen Gesckmacksvarianten (Karamel, Rum, usw), Schokoriegel und gefüllte Schokoeier! Und ja, sie schmecken gut :o)

Ein Besuch in einem gut eingerichteten Bioladen oder Online-Shop bietet die beste Möglichkeit zu sehen, was es alles so gibt. Schau einfach mal bei veganen Online-Shops was dort erhältlich ist.

Eiskrem

Es gibt einige echt gute Eisrem-Sorten im Handel!

Von Bucheckchen (http://www.biokonditorei.de/ ) gibt es auf Hafermilch basierende vegane Eiskrem, von Naturattiva auf Reismilch basierendes Eis, und von Tofutti Eissorten die mit Sojamilch hergestellt sind. Die Eiskremsorten von Tofutti sind in vielen Bioläden erhältlich.

Pudding

Vegane Äquivalente: Puddingpulver oder fertiger veganer Pudding

Fertigpudding: Alpro

Ist erhältlich in einigen Supermärkten, in Bio- und veganen Läden, Online-Shops.

Puddingpulver: Handelsübliches Puddingpulver enthält oft keine tierischen Inhaltsstoffe, es muss dann einfach nur mit pflanzlicher Milch zubereitet werden.

Margarine / Butter und Aufstriche

Vegane Äquivalente: Vegane Margarinen, Pflanzenöle für einige Koch- bzw. Backzwecke, vegane Aufstriche

Margarine: Alsan, Provamel Bio Soya Margarine, Landkrone Bio Olive Margarine und Bio Plus3 Margarine (Bioladen), Vitaquell Vitagen Bio Pflanzenfett, Vitaquell Omega 3 Pflanzen-Margarine (Reformhaus), REWE Bio Margarine (REWE Supermärkte). Bzw. nach dem Angebot in veganen Online-Shops schauen.

Beachte dass viele „Pflanzen“-Margarinen für VeganerInnen nicht geeignet sind. Sie enthalten oft Milch oder nicht-veganes Vitamin D. Am besten ist, wenn die Packung angibt, dass die Margarine tatsächlich ‚vegan’ ist.

Öle: Statt Margarine kann für viele Zwecke beim Kochen/Backen pfanzliches Öl eingesetzt werden (beispielsweise bei einigen Kuchenrezepten). Raps- oder Olivenöl kann beim Brotbacken verwendet werden.

Aufstriche: Es gibt inzwischen viele Sorten pflanzlicher Aufstriche (Pasteten) fürs Brot in Bioläden, Supermärkten, Reformhäusern und selbstverständlich in veganen Läden. Außer beim Kauf im veganen Laden, sollte man aber immer darauf achten, dass keine Milch in so einem Produkt mit drin ist.

Joghurt

Vegane Aquivaltente: Es gibt verschiedene Sorten geschmacksneutralen- oder Fruchtjoghurts.

Sojade (Bioladen), Alpro/Provamel  (Supermarkt) neutraler oder Fruchtjoghurt.

Sahne

Vegane Äquivalente: Vegane Sahne

Flüssigsahne: Oatly Hafer Cuisine, Provamel Soya Cuisine, CreSoy Soyacreme, EcoMil Cuisine Mandelsahne, Natumi Hafer-, Reis- oder Cuisine.

Schlagsahne: Sayatoo Soja-, Cocos oder Reis-Schlagcreme, Sayatoo Sprühsahne.

Saure Sahne: Tofutti Sour Supreme, oder welche mit Seidentofu selbst zubereiten.

Mayonnaise

Marken: verschiedene Sorten von Plamil, Rice & Rice Mayorice (vegane Läden), verschiedene Sorten vob Vitam (Reformhaus), Viana (Bioladen).

Fleisch- / Fisch- / Quorn-Alternativen

Vegane Äquivalente:

– Verschiedene vegane Fleisch-, Fisch- Quornartige Produkte, bzw. Vleisch, Vurst.

– Gemüse- und Getreidebratlinge, Falafel u.ä.

– Zutaten so wie Tofu, Tempeh, Seitan, Bohnen, Linsen, Pilze, Veggiehack und TPP (texturiertes pflanzliches Protein / TVP Textured or texturized vegetable protein)

‚Fleisch/Fisch/Quornartige’ Produkte

Chicken Nuggest, Schinken, Würste, Schnitzel, Braten, Fischstäbchen, Chorizo … es gibt vegane Versionen zahlreicher Fleisch-, Fisch- und Quornprodukte.

Eine vegane Lebensweise anzuhmen heißt jedoch nicht, dass man einfach das Fleisch durch ‚falsches Fleisch’ ersetzt. Dennoch können diese Produkte manchal praktisch sein, und sie können für einige NeuveganerInnen nützlich sein, die das Gefühl haben ihnen fehlt noch etwas im Geschmack von nicht-veganen Dingen oder ihrer alten Weise zu kochen.

Die bekanntesten Firmen in dem Bereich sind in Deutschland: Topas/Wheaty, Taifun ind Viana. Deren Produkte sind in Bioläden und veganen Läden erhältlich. Schaut euch einfach mal auf deren Webseiten um, was sie alles für Produkte herstellen.

Nicht-Fleischähnliche Produkte

Es gibt auch andere Produkte die statt Burger und Würste verwendet werden können und die nicht den Fleischgeschmack ähneln wollen/sollen – zum Beispiel Burger aus Hülsenfrüchten, Gemüseburger, Nussbratlinge, usw.

Demeter (Bioladen) bietet verschiedene trockene Mischungen für Falafel und Bratlinge an. Es gibt aber auch Fertigbratlinge, z.B. von Vegetalis (Bioladen).

Zutaten

Unterschiedliche vegane Zutaten geben einer Mahlzeit eine „bissfeste“ Beschaffenheit und verleihen einer Mahrzeit Masse und auch Protein. Sie werden oft in traditionellen Rezepten anstelle von Fleisch verwendet.

Tofu, Tempeh, Seitan, Pilze, Auberginen, verschiedene Bohnen, Lisen, Sojahack (gefroren, gehühlt oder getrocknet).

Zu Tofu, Tempeh und Seitan werden wir noch einzele Beträge verfassen.

Essen und Kochen > Zutaten ersetzten > Äquivalente Produkte

Sorry falls hier noch Typos im Text sind!

Mach Dir Deine Motivationen bewußt

Diese Liste wird schrittweise vervollständigt … hier ist unser Anfang.

Frei übersetzt vom: Guide to Vegan Living der Vegan Society.

Die vegane Lebensweise annehmen.

Zusammenfassend: Zehn wesentliche Tipps für’s vegan werden (http://www.guidetoveganliving.org.uk/adopting-a-vegan-lifestyle/the-executive-summary/ )

1.) Mach Dir Deine Motivationen bewußt.

Denk daran, dass Du die richtige Entscheidung getroffen hast. Es gibt immer einen besseren Grund dafür, bei Deiner Entscheidung zum Vegansein zu bleiben, als Gründe die dagegen sprächen.

Stelle klar, dass Du Dir die Gründe für Dein Vegansein (oder für Deinen Versuch vegan zu leben) ganz einfach ins Bewusstsein rufen kannst. Das ist besonders wichtig in den Momenten wo man unter Druck gerät, in denen man beinahe eine nicht-vegane Alternative wählen könnte, oder dann, wenn einen ganz einfach andere Leute unter Druck zu setzen versuchen.

Sich an die eigenen Motivationen zu erinnen, in den Momenten des Entscheidens, ist der beste Weg sein Handeln zu verändern.

Der Fleischkonsum in den USA sinkt stetig

Der Veganismus wird statistisch immer sichtbarer. Wer sagt da ein Einzelner könne nichts verändern?

Quelle: Phyllis M Daugherty, Vegan Influence? Meat Consumption Slumps, Food-Animal Veterinarians Decline, 13 Dez. 2012, auf http://www.opposingviews.com

In den USA verzeichnet das U.S. Department of Agriculture scharf abfallende Zahlen wenn es um den Fleischverzehr geht: Der Konsum von Rindfleisch ist in den letzten fünf Jahren um 1.5 Milliarden Tonnen gesunken. Man geht davon aus, dass dieser auch Trend anhalten wird. So prognostiziert das USDA, dass die Amerikaner im Jahr 2013 eine halbe Milliarde weniger Hühner und 400.000 weniger Kühe als im Jahr 2006 essen werden, 12 Millionen weniger Schweine als im Jahr 2007 und 22 Millionen weniger Truthähne als 2008.

Das Department möchte zwar behaupten, dass diese Abnahme im Konsum steigenden Fleischpresen geschuldet sei, aber Kim Buzdiak von den VegNewsDaily setzt dem eine statistische Analyse der Nachfrage von Fleischprodukten (1) entgegen, die von CountingAnimals.com durchgeführt wurde: Hier kommt man zu dem Schluss, dass der Trend eindeutig darauf zurückzuführen sei, dass die Amerikaner einfach weniger Fleisch essen wollen!

Die Studie von Counting Animals zeigt, dass 70 Prozent des nachlassenden Rindfleischverzehrs und 93 Prozent des Nachlasses im Verzehr von Hühnern nicht mit den äußere Faktoren zusammenhängen, so wie ansteigende Fleischpreise durch hohere Getreidekosten, sondern direkt mit einem verstärkten Bewußtsein zu tun haben und dem abnehmenden Willen dazu, Fleisch zu essen. Die Menschen heute sind sich zunehmend über gesundkeitliche Risiken des Fleischverzehrs im Klaren und viele wollen immer weniger zu tun haben mit der Grausamkeit der Massentierhaltungen und Schlachthöfen.

Auf der Seite www.vegetariancalculator.com kann man nachrechnen, wie viel Tiere man durch die fleischlose Lebensweise retten kann.

(1) Meat consumption and demand both in decline! http://www.countinganimals.com/meat-consumption-and-demand-both-in-decline/ (Zugriff 21.12.2012)

Vegan werden und frugal (sparsam) leben

Erstmal, was ist Konsumerismus. Auf Wikipedia ist der Begriff so definiert:

Konsumismus, auch Konsumerismus oder Konsumentismus (von lat. consumere – verbrauchen), ist ein übersteigertes Konsumverhalten zum Zweck der gesellschaftlichen Distinktion oder des Strebens nach Identität, Lebenssinn und Glück. Der Begriff wird zumeist in kritischer Absicht verwendet.

Mir ist aufgefallen wie leicht es ist sich abhängig zu machen von leckerem veganen „convenience food“, Lebensmitteln die schon so zubereitet sind, dass man sie direkt lecker verzehren kann. Kein Kochen, keine große Mühe und Aktion und oft schmecken diese Produkte ja auch viel besser als das, was man sich selbst erst in die Pfanne haut.

Der Nachteil ist aber, dass die Leckerlies eigentlich doch recht teuer sind, und dass man versäumt sich selbst kreativ mit der Zubereitung von gesunden veganen Speisen zu befassen.

Also Achtung!

Wer vegan wird, sollte sich nicht abhängig machen von den sogenannten „convenience foods“, sondern mal schauen was man selbst alles tolles aus den Grundnahrungsmitteln so zubereiten kann von den Nahrungsmitteln die auf den täglichen Speiseplan gehören.

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Die vegane Lebensmittelpyramide ist eine Grafik von Joshua Wold.